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IM HAMBURGER WOCHENBLATT AUS BILLSTEDT ERSCHIEN AM 16.1.2013 EIN ARTIKEL UNTER DER ÜBERSCHRIFT : „Skateland in Gefahr“

  • 19. Januar 2013

„Drei-Säulen-Modell der Stadt soll helfen

Frank Martens auf dem Gelände von I-Punkt Skateland in der Spaldingstraße. Der Sportpädagoge leitet den Verein als geschäftsführender Vorstand bereits seit 23 Jahren. Foto: RöheFrank Martens auf dem Gelände von I-Punkt Skateland in der Spaldingstraße. Der Sportpädagoge leitet den Verein als geschäftsführender Vorstand bereits seit 23 Jahren. Foto: Röhe

Hammerbrook. „Wir haben einen herzensguten, hanseatischen Menschen kennengelernt, der uns mit einer großen Spende unter die Arme greift. Schön, wie er Kindern und Jugendlichen in unserer schwierigen Situation hilft“, sagt Frank Martens. Der Leiter des Vereins I-Punkt Skateland, der in der Spaldingstraße Hamburgs größte Skateanlage betreibt, blickt dennoch in eine nicht ganz sichere Zukunft. „Zurzeit verzichten wir auf das Heizen, die Beleuchtung haben wir auf das Nötigste reduziert. Unsere Einnahmen reichen vorne und hinten nicht“, ergänzt Martens. Bislang wurde der Verein jährlich mit 22.000 Euro von der Stadt bezuschusst. Aufgrund von Kürzungen fällt dieser Betrag allerdings ab 2013 weg. „Wir haben etwa 100.000 Euro Einnahmen durch Eintrittsgelder, Vermietungen der Halle, unseren Kiosk und Sponsoren“, sagt Sportpädagoge Martens.
Fakt ist: Das I-Punkt Skateland ist für Jugendliche eine wichtige Anlaufstelle: sie haben eine Alternative zum Abhängen, werden pädagogisch betreut und können an Meisterschaften teilnehmen. Und nun steht vielleicht alles auf der Kippe, weil die Zuschüsse der Stadt wegfallen?
Der Verein nahm Kontakt zu Behörden auf, kam mit Jan Pörksen, dem Staatsrat in der Behörde für Soziales, Familie und Integration, ins Gespräch. Pörksen stattete dem I-Punkt-Skateland einen Besuch ab. „Wir schätzen die wertvolle Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort sehr und wollen das Projekt deshalb unterstützen. Darum haben wir zunächst hinter den Kulissen mit vielen Leuten konstruktiv nach Lösungen gesucht. Herausgekommen ist ein Drei-Säulen-Modell, für das die Stadt maßgeblich die Weichen gestellt hat – etwa durch veränderte Vertragsgrundlagen mit der Sprinkenhof AG, der Besitzerin der Skatehalle“, erläutert Nicole Serocka, Sprecherin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI). Im Klartext: Durch gewisse Regelungen wurde erreicht, dass das I-Punkt Skateland künftig eine weitaus niedrigere Jahresmiete zahlen muss als bisher. „Wir sind auf dem richtigen Weg und ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir mit Hilfe von Jan Pörksen, der Stadt und Spendern geschafft haben, eine dauerhaft angelegte Lösung zu finden“, sagt Frank Martens. (mr)

I-Punkt Skateland e. V., Spaldingstraße 131, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von
15 bis 20 Uhr, Sonnabend, Sonntag und an allen Feiertagen, sowie in den Hamburger Schulferien von 13-20 Uhr. 365 Tage im Jahr. Spendenkonto: Hypovereinsbank, I-Punkt Skateland e. V., Kontonummer.: 4417226,
Bankleitzahl: 2003000.“

DEM WOCHENBLATT IST EIN FEHLER UNTERLAUFEN: DIE STADT HAT DEN I-PUNKT SKATELAND E.V.  JÄHRLICH MIT 200.000 € UNTERSTÜTZT, NICHT WIE IM ARTIKEL STEHT MIT NUR 22.000 €.